Donnerstag, 28. Mai 2015

Kapitel 26

Kapitel 26

„Wir lassen euch mal besser alleine.“, sagte Astrids Vater und ging zusammen mit ihrer Mutter und Haudrauf aus dem Zimmer. Astrid sah traurig zu Hicks. Er schlief immer noch. Er sah so friedlich aus, obwohl er solche Schmerzen hatte. Ob sie ihm Schmerzmittel oder so etwas verabreicht hatten? Sie wollte es gar nicht wissen. Astrid saß einfach nur da und beobachtete ihn. Nach ein paar Minuten wurde Hicks langsam wach. Er öffnete die Augen.
„Astrid!?“, flüsterte er. Astrid lächelte ihn glücklich an.
„Hey, wie geht es dir?“
„Schon besser. Mein Bein tut zwar noch weh, aber sonst geht es mir eigentlich ganz gut.“
Astrid sah ihn besorgt an:
„Ich hab seit zwei Tagen nichts von dir gehört. Ich hab mir echt Sorgen gemacht. Weißt du, nachdem du ins Krankenhaus gefahren wurdest, hab ich mich von meinen Eltern abholen lassen, weil ich so sauer war, weil ich nicht mit dir ins Krankenhaus mitfahren durfte.“
„Durftest du nicht?“, fragte Hicks mit kratziger Stimme, „Ich dachte, du wärst die ganze Zeit hier gewesen.“
Astrid kicherte:
„Nein. Sonst hättest du mich doch hier gesehen.“
Hicks schüttelte den Kopf:
„Ich glaube, ich bin gestern gar nicht aufgewacht. Auf jeden Fall hab ich dich hier nicht gesehen.“
„Ist ja auch egal, Hauptsache, du bist wieder bei mir. “, meinte Astrid und nahm vorsichtig Hicks´ Hand. Er lächelte und drückte sie.
Plötzlich kamen ihre Eltern wieder in das Zimmer.
„Oh, er ist endlich aufgewacht!“, rief Haudrauf freudig, „Na, wie geht es dir? Du hast die ganzen Tage durchgeschlafen. Ich dachte schon, du wachst nicht mehr auf.“
Seine laute Stimme weckte den anderen Jungen auf.
„Ups. Entschuldigung.“
„Vater!“, Hicks lachte seit langem wieder.



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