Kapitel
26
„Wir lassen euch mal
besser alleine.“, sagte Astrids Vater und ging zusammen mit ihrer Mutter und
Haudrauf aus dem Zimmer. Astrid sah traurig zu Hicks. Er schlief immer noch. Er
sah so friedlich aus, obwohl er solche Schmerzen hatte. Ob sie ihm
Schmerzmittel oder so etwas verabreicht hatten? Sie wollte es gar nicht wissen.
Astrid saß einfach nur da und beobachtete ihn. Nach ein paar Minuten wurde
Hicks langsam wach. Er öffnete die Augen.
„Astrid!?“, flüsterte
er. Astrid lächelte ihn glücklich an.
„Hey, wie geht es dir?“
„Schon besser. Mein
Bein tut zwar noch weh, aber sonst geht es mir eigentlich ganz gut.“
Astrid sah ihn besorgt
an:
„Ich hab seit zwei
Tagen nichts von dir gehört. Ich hab mir echt Sorgen gemacht. Weißt du, nachdem
du ins Krankenhaus gefahren wurdest, hab ich mich von meinen Eltern abholen
lassen, weil ich so sauer war, weil ich nicht mit dir ins Krankenhaus mitfahren
durfte.“
„Durftest du nicht?“,
fragte Hicks mit kratziger Stimme, „Ich dachte, du wärst die ganze Zeit hier
gewesen.“
Astrid kicherte:
„Nein. Sonst hättest du
mich doch hier gesehen.“
Hicks schüttelte den
Kopf:
„Ich glaube, ich bin
gestern gar nicht aufgewacht. Auf jeden Fall hab ich dich hier nicht gesehen.“
„Ist ja auch egal,
Hauptsache, du bist wieder bei mir. “, meinte Astrid und nahm vorsichtig Hicks´
Hand. Er lächelte und drückte sie.
Plötzlich kamen ihre
Eltern wieder in das Zimmer.
„Oh, er ist endlich
aufgewacht!“, rief Haudrauf freudig, „Na, wie geht es dir? Du hast die ganzen
Tage durchgeschlafen. Ich dachte schon, du wachst nicht mehr auf.“
Seine laute Stimme
weckte den anderen Jungen auf.
„Ups. Entschuldigung.“
„Vater!“, Hicks lachte
seit langem wieder.
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