Kapitel
30
„Komm, wir holen das
Holz für das Dach!“, rief Hicks zu Astrid, die sich gerade um die Stützen der
Wand kümmerte.
„Ja, warte noch eine Sekunde,
ich muss die Stütze hier noch in den Boden schlagen, geh schon mal vor, ich
komme nach.“
„Ok, nein, dann warte
ich auf dich!“, erwiderte er.
Sie gingen immer das
Holz aus einem anderen Grundstück holen. Natürlich hatten sie die Erlaubnis von
der alten Besitzerin.
„Wir brauchen noch ein
paar Stämme, um die Wand zu stabilisieren.“, sagte Astrid.
„Holen wir einfach so
viel, wie wir tragen können. Du suchst aus und ich säge dann. Machen wir zuerst
die Stützen fertig, dann erst das Dach.“
Wie besprochen suchte
Astrid die passenden Stämme aus und Hicks sägte sie zurecht. Es dauerte nicht
lange, bis sie alles hatten, um die Wände fertig zu stützen.
Nun fingen sie an, die
Verstrebungen für das Dach auf der Oberseite der Wände zu montieren. Das war
noch das leichteste. Das schwierigste waren die Dachplatten. Hicks´ Vater hatte
alte Dachplatten von einem Wertstoffhof organisiert und dann in den Wald
transportiert. Zudem mussten sie noch eine Folie über den Verstrebungen
spannen, um zu sorgen, dass kein Wasser eintreten würde.
„Ich hab Hunger,
Hicks!“, sagte Astrid.
„Ok, machen wir eine
Pause.“
Sie setzten sich auf
eine von ihnen selbst gebaute Bank und wärmten sich mit warmen Tee aus der
Thermoskanne und aßen die Brote, die sie mitgebracht hatten.
„Ist der Tee so lecker,
was ist das für ein Tee?“, fragte sie. Hicks antwortete:
„Früchtetee. Den hab
ich früher immer so gerne getrunken. Der ist perfekt für den Winter, da er nur
schmeckt, wenn er warm ist.“
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