Donnerstag, 4. Juni 2015

Kapitel 30

Kapitel 30

„Komm, wir holen das Holz für das Dach!“, rief Hicks zu Astrid, die sich gerade um die Stützen der Wand kümmerte.
„Ja, warte noch eine Sekunde, ich muss die Stütze hier noch in den Boden schlagen, geh schon mal vor, ich komme nach.“
„Ok, nein, dann warte ich auf dich!“, erwiderte er.
Sie gingen immer das Holz aus einem anderen Grundstück holen. Natürlich hatten sie die Erlaubnis von der alten Besitzerin.
„Wir brauchen noch ein paar Stämme, um die Wand zu stabilisieren.“, sagte Astrid.
„Holen wir einfach so viel, wie wir tragen können. Du suchst aus und ich säge dann. Machen wir zuerst die Stützen fertig, dann erst das Dach.“
Wie besprochen suchte Astrid die passenden Stämme aus und Hicks sägte sie zurecht. Es dauerte nicht lange, bis sie alles hatten, um die Wände fertig zu stützen.
Nun fingen sie an, die Verstrebungen für das Dach auf der Oberseite der Wände zu montieren. Das war noch das leichteste. Das schwierigste waren die Dachplatten. Hicks´ Vater hatte alte Dachplatten von einem Wertstoffhof organisiert und dann in den Wald transportiert. Zudem mussten sie noch eine Folie über den Verstrebungen spannen, um zu sorgen, dass kein Wasser eintreten würde.
„Ich hab Hunger, Hicks!“, sagte Astrid.
„Ok, machen wir eine Pause.“
Sie setzten sich auf eine von ihnen selbst gebaute Bank und wärmten sich mit warmen Tee aus der Thermoskanne und aßen die Brote, die sie mitgebracht hatten.
„Ist der Tee so lecker, was ist das für ein Tee?“, fragte sie. Hicks antwortete:

„Früchtetee. Den hab ich früher immer so gerne getrunken. Der ist perfekt für den Winter, da er nur schmeckt, wenn er warm ist.“

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