Dienstag, 9. Juni 2015

Kapitel 33

Kapitel 33

„Hicks!“, drang eine leise Stimme in sein Ohr ein.
„Astrid!“, rief Hicks hinterher.
„Hicks, hilf mir! Bittteee!“, rief Astrid hilflos unter den Platten hervor.
„Warte, ich komme, ich helfe dir! Oh mein Gott, Astrid, wie geht es dir?“, fragte er.
„Mein Kopf tut weh, sonst nichts. Aber ich kann mich nicht bewegen, die Platten sind viel zu schwer. Eine drückt mir auch noch auf die Brust! Aahhh…“
„ASTRID!!!! Halte durch!“
„(Hust, hust), bitte hol die Platten von mir runter! (Hust, hust)“
„Ich mach schon so schnell und so gut, wie ich kann!“, er machte eine kurze Pause, „Astrid?“
„Ja?“
„Ich hab eine Idee, wie ich dich da rauskriege. Wenn die Platte hochgeht, musst du mithalten und gegen die Platte drücken, damit es leichter wird, sie aufzurichten! Verstanden?“, schlug er vor.
„Ok, ja, ich hab verstanden!“
Hicks zog so fest am Seil, wie er konnte und Astrid drückte so fest, wie es ihre Arme es erlaubten. Gemeinsam schafften sie es, die Platten aufzurichten. Hicks band das Seil am Baum fest, damit die Platten nicht wieder umkippen konnten. Dann rannte er zu Astrid. Im Vorbeirennen, an seinem Rucksack, holte er noch die Thermosflasche mit dem warmen Tee und die Verbandstasche mit, die er dabei hatte.
Während Astrid versuchte, sich aufzurichten, kam Hicks zu ihr:
„Astrid, wie geht es dir?“
„Mir tut nur der Kopf weh und mir ist ein bisschen schwindelig.“
„Hier, trink was! Zeig mal her, ich schau mir mal dein Kopf an!“
Hicks schaute sich den Kopf von Astrid genau an. Glücklicherweise fand er nur eine kleine Beule an der Stirn.
„Danke Hicks!“, sagte sie erschöpft.
„Ach, komm schon, du hast mir auch schon mal geholfen, wie ich in einer Notlage war, du brauchst dich nicht zu bedanken! Hauptsache, du bist nicht ernsthaft verletzt.“
Er setzte sich neben Astrid. Sie sah zu Hicks und er erwiderte ihren Blick. Ihre Blicke trafen sich und ließen sich nicht mehr los. Sie hob die Hand, griff Hicks am Hinterkopf und zog ihn an ihren.

Sie küsste und umarmte ihn.

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