Kapitel
33
„Hicks!“, drang eine
leise Stimme in sein Ohr ein.
„Astrid!“, rief Hicks
hinterher.
„Hicks, hilf mir!
Bittteee!“, rief Astrid hilflos unter den Platten hervor.
„Warte, ich komme, ich
helfe dir! Oh mein Gott, Astrid, wie geht es dir?“, fragte er.
„Mein Kopf tut weh,
sonst nichts. Aber ich kann mich nicht bewegen, die Platten sind viel zu
schwer. Eine drückt mir auch noch auf die Brust! Aahhh…“
„ASTRID!!!! Halte durch!“
„(Hust, hust), bitte
hol die Platten von mir runter! (Hust, hust)“
„Ich mach schon so
schnell und so gut, wie ich kann!“, er machte eine kurze Pause, „Astrid?“
„Ja?“
„Ich hab eine Idee, wie
ich dich da rauskriege. Wenn die Platte hochgeht, musst du mithalten und gegen
die Platte drücken, damit es leichter wird, sie aufzurichten! Verstanden?“,
schlug er vor.
„Ok, ja, ich hab
verstanden!“
Hicks zog so fest am
Seil, wie er konnte und Astrid drückte so fest, wie es ihre Arme es erlaubten.
Gemeinsam schafften sie es, die Platten aufzurichten. Hicks band das Seil am
Baum fest, damit die Platten nicht wieder umkippen konnten. Dann rannte er zu
Astrid. Im Vorbeirennen, an seinem Rucksack, holte er noch die Thermosflasche
mit dem warmen Tee und die Verbandstasche mit, die er dabei hatte.
Während Astrid
versuchte, sich aufzurichten, kam Hicks zu ihr:
„Astrid, wie geht es
dir?“
„Mir tut nur der Kopf
weh und mir ist ein bisschen schwindelig.“
„Hier, trink was! Zeig
mal her, ich schau mir mal dein Kopf an!“
Hicks schaute sich den
Kopf von Astrid genau an. Glücklicherweise fand er nur eine kleine Beule an der
Stirn.
„Danke Hicks!“, sagte
sie erschöpft.
„Ach, komm schon, du
hast mir auch schon mal geholfen, wie ich in einer Notlage war, du brauchst
dich nicht zu bedanken! Hauptsache, du bist nicht ernsthaft verletzt.“
Er setzte sich neben
Astrid. Sie sah zu Hicks und er erwiderte ihren Blick. Ihre Blicke trafen sich
und ließen sich nicht mehr los. Sie hob die Hand, griff Hicks am Hinterkopf und
zog ihn an ihren.
Sie küsste und umarmte
ihn.
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