Kapitel
40
Hicks stocherte wieder
ein paar Mal mit dem Stock auf dem Eis herum:
„Es ist tatsächlich
dick genug.“, er fing an zu lachen.
„Supi, dann können wir
ja endlich drauf gehen.“
Hicks zog schnell seine
Schlittschuhe an und wollte gerade den ersten Schritt auf die Eisfläche machen,
als Astrid rief:
„Jetzt warte doch mal,
ich bin nicht so schnell wie du, im Schlittschuhe anziehen. Außerdem muss ich
zwei anziehen. Du musst nur einen anziehen. Am anderen Fuß musst du auch nur
die Prothese wechseln.“
„Ist ja in Ordnung, ich
warte. Natürlich warte ich auf dich. Wie konnte ich nur so gemein sein und
nicht auf dich warten?“
„Ich wollte damit nicht
genervt rüberkommen oder es sollte keine Beleidigung gegen dich sein...“
„Das hab ich gar nicht
als Beleidigung empfunden, ich meinte mein Gesagtes ernst.“
Astrid sah ihn kurz an
und stoppte dabei beim Anziehen der Schuhe.
„Na ja, ist jetzt auch
egal.“, Astrid stand auf, „Los, gehen wir jetzt.“
„Na gut.“
Sie gingen auf das Eis.
Hand in Hand machten sie Schritt für Schritt. Es ist für beide schon etwas
länger her, wo sie das letzte Mal mit Schlittschuhen gelaufen sind. In den
letzten zwei Jahren war der See nicht zugefroren. Es klappte bei beiden gut,
bis Hicks ausrutschte und Astrid mit auf den Boden der Eisfläche mitriss. Beide
lachten, keiner hat sich wehgetan. Sie amüsierten sich prächtig. Es kam immer
wieder vor, dass einer von beiden den anderen mitriss, aber es machte keinen
von beiden etwas aus. Nur so langsam taten ihre Hintern weh, doch sie blendeten
es aus. Hauptsache sie waren alleine zusammen und hatten einen riesigen Spaß.
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